PRESSE  
 

Pressestimmen:

"Es sind nach wie vor zweierlei Musiker, die aber klingen wie "Eins", diesmal ohne Elektronik, stattdessen: Kontrabässe pur. Dabei scheint immer wieder, als spielten die beiden ein Instrument, als spielte ein Musiker auf acht Saiten; so organisch, feinst ausbalanciert improvisieren die beiden Bassisten zusammen. … In der Feinheit der Binnendifferenzierung, sowohl der klanglichen Art wie im homogenen Zusammenspiell, in blitzschnellen Reaktionen, Interaktionen der Musiker. Auch in dichten Passagen, auch beim Spiel expressiv-energetischen Klängen oder bei abrupt wechselnder Klanggebung atmet ihre Musik, gestalten Peter K Frey und Daniel Studer einen kontinuierlichen Fluss. Dazu tragen Klangmischungen bei, prägnante perkussive oder gezupfte Klänge werden oft mit luftigen Flageoletts oder rasch, mit wenig Bogendruck fast gehaucht wirkenden und doch in ihrer Farbigkeit changierenden Bogenklängen kombiniert sowie mit Klangfarben, die nicht nur auf den Saiten, sondern auch durch das Streichen auf Saitenhalter, Steg etc. entstehen. Verschiedene Spieltechniken und gelegentliche Präparationen sind dabei nie Selbstzweck, sondern selbstvertändliches Klangrepertoire, das der Fortspinnung und musikalischen Gestaltung dient."
Nina Polaschegg, Dissonance, 2011

"Das Kontrabass-Duo Studer-Frey hat mit seiner neuen CD «Zwei» eindrücklich gezeigt, was freie Improvisation heute bieten kann: einen inspirierenden Ausflug in einen klanglichen Kosmos, der ständig im Wandel und doch in jedem einzelnen Moment verhaftet ist. Welch ein Vergnügen bietet dieser Dialog zweier Kontrabassisten, die das Wort nicht mit Gewalt an sich reissen, sondern im aufeinander abgestimmten Spiel zur Einheit zusammenwachsen!"
Michelle Ziegler, Neue Zürcher Zeitung, 2010

"Zwei lautet der Titel der neuen CD von Peter K Frey und Daniel Studer, weil sie eben zwei Kontrabassisten sind; und "vier" oder "fünf elf" oder "fünfundzwanzig zweiundvierzig" heissen die Stücke darauf, was sich auf die jeweilige Dauer in Minuten und Sekunden bezieht. Nichts wird verraten oder vorgegeben mit diesen Titeln, und das entspricht durchaus der Musik. die sich frei improvisierend durch Zeit und Klänge tastet. Geräuschhaft ist sie oft, leise fast immer, und routiniert nur selten, obwohl (oder weil) Studer und Frey seit Jahren zusammen spielen. Sie bedienen keine einmal für erfolgreich befundenen Schemata, sondern bleiben präsent. in den Momenten der Suche ebenso wie in jenen, in denen sich das aufgefundene oder entwickelte Material verfestigt. Dann klingt eine Passage wie ein rückwärts abgespultes Band, oder es ergeben sich gemeinsame Akzente und Gesten, wie sie auch in notierter Musik zu finden wären. Am schönsten aber ist die Leichtigkeit, mit der Studer-Frey diese sicheren Inseln wieder verlassen."
Susanne Kübler, Tages Anzeiger, 2010

"Faszinierend, welch vielfältig und breit gefächerte Klang-, Geräusch- und Rhythrnuswelten die beiden Zürcher Kontrabassisten mit und auf ihren Instrumenten hier entwickeln, wie sie mit höchst kreativem Einsatz elektronischer Mittel die Klangspektren ergänzen, erweitern, differenzieren, wie wunderbar das gemeinsame Instant Composing, das freie, inspirierte Improvisieren in Szene gesetzt wird, wie immer wieder ein anderer, stets ereignisreicher und phantasievoller klanglicher Kosmos entsteht. Auf der beigefügten DVD kann man via "5.0 AC3 Dolby digital surround" noch tiefer in die Improvisationsprozesse und gestalterischen Metamorphosen eintauchen."
Johannes Anders (CH), Jazz'n'more, 2006

"...«Ab und zu», «gang und gäb», «stop and go» nach diesem Muster hat das Kontrabassduo Peter K Frey und Daniel Studer seine Serie von Improvisationen betitelt, und dass die Titel den neun Stücken auf der CD auch anders zugeordnet werden könnten, stört keineswegs. Denn im Zentrum dieser Aufnahmen stehen nicht programmmusikalische Inhalte, sondern das «und»: das inspirierte, von ungebremster Lust am Klang getragene Zusammenspiel zweier Musiker, die sich in ihrer Fantasie gegenseitig hochschaukein und dabei ihre Kontrabässe zu einer Art Hyperinstrument verwandeln. Das geht nur zum Teil auf das Konto der Elektronik. Das Instrument selbst ist die Quelle des unerhörten Reichtums an Klängen, die die beiden produzieren. An der Prägnanz des oberton- und geräuschreichen Instrumentalklangs hat aber auch die … akkurate Aufnahmetechnik ihren Anteil. Auf der Dolby-Surround-Version, die dieser Doppeledition auf einer DVD-Audio beigegeben ist, sitzt der Hörer mittendrin im Klangtheater....."
Max Nyffeler, Dissonanz, 2007

"...puro & schietto stato di piacere, spuntato all'esterno con ragguardevole ripetizione, tutte le volte che "Zweierlei" ha varcato la soglia del lettore...il meglio dell'improvvisazione moderna: un concentrato, secco e senza troppi fronzoli, che parte dalla Svizzera ed arriva a disegnare sofisticate emozioni svincolate da qualsiasi regola di (patinata e ordinata) scrittura compositiva. Dentro tale macchina, concepita dai due contrabbassisti Peter K. Frey e Daniel Studer, permea il miglior pensiero della scuola totaly-free (nord) europea; fusione odierna di apparati acustici (quali i due contrabbassi) ed elettronici, si odono accurate attenzioni in ogni minimo particolare...."
Sergio Eletto, Sands-Zine, 2006

"Als Ohröffner fungierte das Kontrabassduo Daniel Studer und Peter K Frey, das später noch mit zwei weiteren Intermezzi markante Kontrapunkte setzte. Ihr quicklebendiges und gestisches Spiel, das unmittelbar in den Bann zog..."
Jürg Huber, Neue Zürcher Zeitung

"Was Daniel Studer und Peter K Frey mit ihren zwei Kontrabässen und Elektronik anstellten, war künstlerisch der Höhepunkt des Abends."
pb., Neue Luzerner Zeitung

"Sehr eindrückliche Musik eines exzellenten Duos."
Bert Noglik